Am 26.08.2004 starteten wir mit Oma in Richtung Wien das wir nach endlos langer Fahrt im strömenden Regen und einer stundenlangen Verzögerung und Umleitung durch einen schweren Verkehrsunfall auf der Salzburger Autobahn A8 am frühen Abend endlich erreichten. Nun warteten wir noch auf unsere Verwandtschaft aus dem bayrischen Oberland und aus Sachsen und Berlin. Die Bayern hatten natürlich die selben Probleme mit dem Stau auf der A8 und Carmen aus Sachsen machte erst mal eine stundenlange Stadtrundfahrt durch Wien bis sie dann endlich das Hotel gefunden hatte. Die Berliner kamen erst am nächsten Tag mit dem Flieger, haben aber das Hotel auf Anhieb gefunden.
Am Morgen der kirchlichen Trauung, nach einem kräftigen Frühstück, gingen die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten los. Die Damen rannten zum Friseur um ihre Schönheit ins rechte Licht rücken zu lassen und Resi fuhr anschließend zu Friedl um der Braut beim Anziehen zu helfen. Wir Männer hatten dadurch Zeit und Muse um uns gemütlich und ohne Stress zurechtzumachen. Gegen 14:30 kam Michi mit dem Brautauto um mich und anschließend die Braut bei Friedl abzuholen. Dann fuhren wir zur Kirche St. Leopold im 2. Wiener Bezirk wo die geladenen Gäste, Freunde und Verwandte, der Herr Pfarrer und Dieter, der Bräutigam, schon auf das Erscheinen der Braut warteten. Nun konnte endlich die Trauung beginnen. Die Trauungszeremonie war wunderschön, wurde von drei Gospelsängerinnen mit herrlichen Songs untermalt und wir alle konnten unsere Tränen nur mit Mühe unterdrücken.
Nach der Feier ging es zur Agape, die im Innenhof der Pfarrei stattfand und mit Gebäck, Kanapees und diversen Getränken sehr ansprechend gestaltet war. Auch hier sorgten wieder die Gospelsängerinnen für den musikalischen Hintergrund. Gegen 18:00 Uhr fuhren dann die zur Hochzeitstafel geladenen Gäste zum Cobenzl, einem noblen Restaurant das etwas außerhalb Wiens auf einem Berg gelegen war, mit einem herrlichen Ausblick über ganz Wien. Dieters Motorradfreunde sorgten auf ihren Harleys für ein reibungsloses Durchkommen durch den dichten Wiener Feierabendverkehr. Das war für alle ein einmaliges Erlebnis.
Nach einem kleinen Stehempfang auf der Terrasse, wo wir wieder viele nette Bekanntschaften machten und kleine Gespräche führten, ging es dann in den wunderbar hergerichteten Saal zur Hochzeitstafel. Nach Vorspeise und Suppe kam dann die lange erwartete Hochzeitsrede von mir und nach dem Hauptgang und dem Dessert hielt auch Dieters Bruder Gerald noch eine launische Rede die einen großen Anklang bei allen Gästen fand.
Dann eröffnete das Brautpaar mit dem Hochzeitswalzer den Tanzabend und es wurde ausgelassen gefeiert bis in die Morgenstunden. Es war alles in allem, die standesamtliche Trauung in München und die kirchliche Trauung in Wien, die lieben neuen Verwandten und die vielen netten Leute, ein unvergessliches Erlebnis an das wir uns immer wieder mit Freude erinnern werden.
| Auf zur kirchlichen Trauung | |
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| Wo bleibt denn die Braut? | |
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| Na endlich, da kommt sie ja! | |
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| Jetzt kann's losgehen ... | |
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| Nach der Kirche die Agape | |
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| Auf zur Hochzeitstafel beim Cobenzl | |
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| Selber Schuld mein lieber Dieter, das hast Du nun davon ... | |
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Stand: 19.12.08
Copyright © 2004